Server-Standort und Google-Ranking

Seit langem wird in der SEO Szene empfohlen, dass der Serverstandort möglichst mit dem Land übereinstimmen sollte, wo man bei Abfragen ranken möchte. Nun gibt es dazu eine Antwort der Webmasterzentrale vom Herrn und Meister Matt Cutts:

Also das ist ein Hauptkriterium für die Rankings bei Google. […] Wo euer Server steht, ob es in den USA, in Frankreich, Deutschland, England, Kanada oder sonstwo ist, kann unsere Rankings beeinflußen. […] Wir versuchen auf jeden Fall die relevantesten Resulte für jeden User in jedem Land zu liefern und der Serverstandort über die IP-Adresse spielt dabei eine Rolle.

Jo.  In diesem Fall dürfte es sich nicht um eine Nebelkerze handeln, sondern um eine korrekte Information. Insofern sollte jeder SEO darauf achten, dass der Server in dem Land steht, wo er in den SERPs ranken möchte. Wobei ich empfehle, die entsprechende Top-Level-Domain nicht zu vernachlässigen. Auch wenn dies eher in der Anfangsphase von Google ein bedeutsameres Kriterium war, dürfte es heutzutage ebenfalls nicht zu vernachlässigen sein.

Gleichzeitig sind in diesem Kontext auch die Linkstrukturen interessant. Ich erinnere an Google-Penalty durch Russen- und Polenlinks? sowie  SEO-Agentur in den SERPs runter. Hier wird überall das Problem des stärkeren Dämpfungsfaktors bei ausländischen Links angesprochen. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass Serverstandorte in Ländern mit unterschiedlichen Sprachen auch in die Linkstärke einfließen. Würde aus meiner Sicht Sinn machen – vor allem dann, wenn auch die tatsächlich auf der Website verwendete Sprache differiert. Auch hier zeigt sich wieder eine Stärke der SISTRIX Toolbox durch die entsprechenden Visualisierungen…

 

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