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Wie Websites in sehr profitablen Nischen ranken

Glen von ViperChill hat den sehr interessanten Artikel veröffentlicht: Affiliate SEO: How Websites Are Ranking in The Most Profitable Niches. Ich empfehle jedem, der sich für das Thema interessiert, diesen Artikel im Original nachzulesen. Hier nur eine Kurzfassung des Inhaltes und vor allem das Fazit mit persönlichen Anmerkungen:

In seiner Fallstudie hat Glen sehr profitable Nischen untersucht, im Beispiel geht es um Dating, Forex Trading,  Hundtraining, Gitarrespielen und Registry Cleaner. Er checkte sechs Faktoren: Wie viele Links zeigen auf die Domain, wie viele auf die rankende Unterseite, wie viele Links enthalten die Keywordphrase, das Domainalter, die Anzahl der Unterseiten sowie der prozentuale Wert der Links, welche die Keywordphrase enthalten.

Sein Fazit aus der Untersuchung:

  1. Foren-Linkspam wirkt
    Links aus Foren-Posts als auch von Profil-Seiten (Biografie-Seiten in den Mitgliederlisten) haben deutlich nachweisbare Wirkung auf das Ranking. Eine Seite in seiner Untersuchung rankt allein damit in der Top5. Und Glen ist der Meinung, dass auch Links aus minderwertigen Webkatalogen als auch aus Social Bookmark Diensten Wirkung zeigen.
  2. Der Ankertext bleibt weiterhin extrem wichtig
    Nichts neues. Wer zu einem Keyword ranken will, braucht den passenden Ankertext im Link. In seiner Untersuchung ranken manch Domains mit lediglich 2% Keyworddichte im Anker – diese Domains haben dann aber meist starke Domainwerte (Domainalter, eingehende Links insgesamt, starke OnPage-Optimierung). Einige haben eine Keywordlinkdichte von 12 bis 20%. Schwächere Domains gar 50 bis 86%!
  3. Links bedeuten nicht automatisch gutes Ranking
    Es gewinnt nicht unbedingt die Website mit den meisten Links. Klar, es spielen weitere Faktoren wie gute OnPage-Optimierung, die Stärke der Backlinks, die Keyworddichte bei den Links, Domainalter, Keyworddomain etc. eine Rolle.
  4. Immer an das Gesamtbild denken
    Bei der Untersuchung fielen Glen einige Domains auf, die viel besser ranken könnten. Grade im OnPage-Bereich entdeckte er immer wieder brachliegendes Potential. Hier deckt er sich mit meinem Credo: Für jede Nachlässigkeit im OnPage-Bereich braucht man ein Vielfaches an Links, um dies auszugleichen. Deshalb empfehle ich grundsätzlich, erst die Hausaufgaben im OnPage-Bereich sauber zu machen, bevor man tiefer in den OffPage-Bereich einsteigt.

Also: Viel Spaß. Und bitte jetzt nicht meine Foren zuspammen 😉

Autor:

Frank Doerr (aka Loewenherz) ist seit 1996 online, Inhaber von Spinpool Online-Marketing und der Webdesign- und Wordpress-Agentur Wolke23. Fachjournalist (bdfj) und Buchautor. Er hält Vorträge auf SEO-Konferenzen, organisierte den SEO Stammtisch Rhein-Main und hat die erste offizielle Dokumentation der SISTRIX Toolbox verfasst. In den 90ern Lehrauftrag an der FH Frankfurt/Main, 2015 an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informationswissenschaft.

7 Kommentare

  1. Naja, was in dem Artikel nicht so deutlich hervor geht, das einige Projekte zum Teil nur aus geklauten/gemixten oder gespinnten Content bestehen. Da wirds dann auch mit vielen Links schwer an der Konkurrenz vorbei zu ziehen. Besonders wenn es sich um solche “Nischen” handelt wo sich jeder versucht auszutoben.
    Da macht Google imho einen immer besseren Job, was sich nun auch langsam auf den Hype um Autoblogs auswirkt 😉

    Gruß,
    Andreas

  2. Bei 2-4 würde ich ohne Bedenken zustimmen. Mit Spamlinks lässt sich sicher zumindest kurzfristig etwas reißen, darauf langfristig solide Rankings aufzubauen halte ich aber für utopisch. Klar funktioniert da noch einiges besser als Google es gerne hätte, aber gerade in umkämpften Bereichen würde ich nicht ohne solide Linkbasis an den Start gehen wollen.

  3. Eine sauber On-Page-Optimierung mit guten Texten und der Abstimmung auf Keys und Longtails bringt wie oben geschrieben insgesamt viel mehr Erfolg als Linkballerei. Zeigt sich immer wieder, dass es sich echt lohnt da Zeit reinzustecken und auch in der Programmierung der Seite – soweit notwendig – zu arbeiten.

  4. …es macht ja auch keinen Sinn sich die Arbeit zu machen um viele Links auf die Webseite zu kommen, aber bei der On Page Optimierung liegt dann so einiges brach.Hat man Onpage nicht die Hausaufgaben gemacht, so macht es auch nicht viel Sinn Offpage zu wirbeln.Schade um die Zeit…sonst kann man nur sagen der Mix der eingehenden Links und eine vernünftige Onpageoptimierung bringen den Erfolg. 😉

  5. Ich sehe es genau so, die OnPage-Optimierung ist fundamental…

  6. Ich denke, solange man es mit dem zumüllen der Foren nicht übertreibt, geht das. Sofern man spamt, kann man wohl schnell in einen Filter der SuMas rutschen und sowas will wohl niemand. Aber wenn man kontinuirlich Links baut und dabei nicht übertreibt, sollte es funktionieren.
    Meiner Meinung nach brauch man auch verschiedene Linkarten.
    Dem Vorredner schließe ich mich an, denn ohne korrekte Onpage Optimierung kann es schwer werden gut zu ranken.
    lg

  7. “Ich denke, solange man es mit dem zumüllen der Foren nicht übertreibt, geht das. Sofern man spamt, kann man wohl schnell in einen Filter der SuMas rutschen und sowas will wohl niemand.”

    Diese Leute benutzen ja in der Regel irgendeine Software zum Setzen der Forumprofile und dabei geht es immer um Massenlinks und oft linken diese Leute auch nicht direkt auf die Geldseiten sondern auf deren Backlinkseiten.

    Ist halt alles Blackhat und Blackhat ist nun mal nicht zum Aufbauen langlebiger Websites. Sondern einfach schnell irgendwo ranken, so lange davon profitieren wie es geht und wenn man aus dem Index fliegt einfach wieder neue Websites machen.

Kommentare sind geschlossen.