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OMD 2008 Rückblick: Sex and Drugs and Rock’n’Roll

Wieder zuhause von der Online Marketing Düsseldorf 2008. Was bleibt für mich im Rückblick?

Als erstes das Hotel. Berliner Hof. Mein Staunen, als ich den Zimmerschlüssel erhielt. Zimmer 0? Ja, Zimmer Null. Wird normalerweise nicht vermietet, da man es nur durch das Büro der Chefin erreicht. Auffallendstes Accessoir im Zimmer: Der Hotelsafe. Und meine Frage, ob ich nicht besser Panzerknacker geworden wäre 😉

Mein Weg in die Messe selbst war etwas unkonventionell. Statt den offiziellen OMD-Eingang Nord zu benutzen, wollte ich – aufgrund eines Plakates in der U-Bahn – unbedingt in Ost rein – aber die Tore dort waren zu. So passierte ich Eingang Süd und querte diverse Außenbereiche. Da ich mein Studium u.a. dank des Sicherheitsdienstes bei der Frankfurter Messe finanziert habe, fühlte ich mich direkt wohl dort. Und konnte die so gewonnenen Kenntnisse später einsetzen, um das Abakus-Team zum Tor 2 und damit dem sogenannten “Puffbus” zu führen.

Die OMD lohnte für mich persönlich weniger. Okay, als männlichem Besucher wird es einem angesichts der Hostessen und attraktiven Marketing-Damen nicht völlig langweilig.  Doch letztendlich waren die Botschaften oftmals dieselben und ein Rundgang für mich wenig inspirierend. Klar, das Zielpublikum sind nun einmal weniger abgeklärte SEOs. Nett war ein Gespräch mit dem MontiMen (der sich bei Superclix untergestellt hatte – was nicht nur an Annikas leckeren Cocktails lag), dessen letzte Werbeaktion nicht nur bei mir wenig begeisterte Reaktionen hervorgerufen hat. Schon besser war da sein neues Spielzeug: Kondome. Passend für WhiteHat und BlackHat (letztere mit Schokoladen-Geschmack, weshalb ich ein solches Tütchen auswählte, im Glauben, eine Leckerei zu erhalten *g*). Wobei mir die Verbindung zu Montessori noch nicht ganz klar ist…

Mein Ziel war der Stand von “active performance”, einer neugegründeten Agentur, die gleich mit einer dicken Party einsteigen wollte. Leider machten Ihnen unpassendes DJ-Equipement und Stromprobleme einen Strich durch die Rechnung. Mich retteten ein Gespräch mit Sistrix und die Cocktails, die auf der Messe keinerlei Seltenheitswert hatten. Und bald darauf netterweise Sascha Böge von Abakus. Deren Team entführte mich an den ein oder anderen Stand, auf der Suche nach rarem Bier.

Dann auf zu Tor 2, wo der Shuttleservice von Kultfigur und Partykönig Bert Wollersheimer auf uns warten sollte. Allerdings nicht, um uns in die einschlägigen Etablissements in der Rethelstraße zu bringen (ich sag nur: “die mit dem roten Halsband”…), sondern in die “Les Halles”, wo die OMClub-Party stieg.

Die Hinfahrt war für mich der geilste Part des Abends. Mit Allen und seinen Mannen/Frauen gab es einen Einstieg in die Stretch-Limousine. Kaum waren wir richtig promimäßig unterwegs, begannen die Jungs von Modenio mit dem Aufblasen ihrer berüchtigten Gummipuppen. Da sie genau um mich herum saßen und Andreas Bruckschlögl bekanntlich keine Gelegenheit auslässt, meinen Ruf zu ruinieren *bg*, wird wohl das ein oder andere anzügliche Foto dieses sehr speziellen Shootings bald die Runde machen 🙂 – und wieder einmal zeigen, dass SEO und SEX nicht nur phonetisch recht nah beieinander sind…

Bei den Les Halles ließen wir eine der Puppen in der Strech-Limo zurück, damit die nach uns kommenden SEOs auch noch Spaß haben konnten, die Letzte wurde auf der Terrasse platziert und erhielt vom Kellner sofort ein Freigetränk. Die restlichen Stunden waren einfach nur Party: Freibier bis zum Umfallen, Gedränge ohne Ende bei ca. 850 geladenen Gästen, Mediadonis als Moderator mit massig Mikro-Input und die Wahl zur Miss Online-Marketing 2008. Die Abstimmung mit Randolf, den “Sexiest SEO Alive 2008” ebenfalls in diesem Rahmen zu küren, gelang mir angesichts der knappen Vorlaufzeit nicht mehr, obwohl er durchaus leckere Gewinne in der Hinterhand gehabt hätte. Aber vielleicht folge ich eher Saschas Vorschlag, diesen Contest künftig bei der PubCon auszutragen, wo er thematisch auch sinnvoller verankert wäre.

Dafür stand natürlich der Befreiphone-Wettbewerb im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Zuerst wurde der von mir favorisierte Prägnanz-Blog zum Sieger gekürt. Bis Randolf feststellte, dass sie sich bei der Ermittlung nicht aus ihrem Google-Account ausgeloggt hätten und insofern Trafficmaxx gewonnen hätte. Nun ja… Mehr dazu in einem Extra-Posting, wenn ich es schaffe.

Ein weiterer “Maxx” hatte ebenfalls Erfolg, schließlich wurde – sicher nicht zu Unrecht – eine der Hostessen von SEOmaxx zur “Miss Online-Marketing 2008” gewählt (man sieht die Dame samt Kolleginnen bei Gerald). Wobei einige heiße, potentielle Konkurrentinnen, die im Publikum so zu entdecken waren, gar nicht antraten. Dagegen musste sie auch gegen zwei Damen aus Bert Wollersheimer Rethelclub konkurrieren, die allerdings chancenlos waren. Eleganz siegte hier über plumpe wolllüstige Illusionen.

Hier ein Foto der Siegerin von der Messe (Doreen müsste die Dame rechts sein) – danke an Gerald für das Foto und Marcus für den Hinweis:

SEOmaxx und Doreen

Dafür sorgten die ca. zehn Mädels aus dem Rotlichtdistrikt in einer Ecke der Les Halles dann einige Stunden lang für Amüsement – sei es durch ihre pure Anwesenheit, durch Tabledance, Lesbenshow oder ihren offenherzigen Umgang mit einigen Online-Marketern, deren körperliche Vorzüge, Charme und potentielle finanzielle Ressourcen zu näheren Körperkontakten verleiteten…

Was dann noch geschah… ich weiß es nicht. Denn bevor es ein Uhr schlug, musste ich das Feld räumen, bevor ich mich von einem tollen SEO wieder in einen einfachen Blogger verwandelt hätte. Dabei hatte ich gewettet, dass spätestens um drei Uhr Sodom und Gomorrha herrschen würde – und so mancher dem Angebot folgen würde, die Stretch-Limo zum kostenlosen Transfer in die Rethelstraße zu nutzen, samt guided Tour durch die Etablissements. Angesichts von 300 Euro Stundensatz der Damen plus Champagner etc. dürfte laut Info meines Taxifahrers mindestens 500 Euro bei einem Besuch hängen bleiben. Kleingeld für BlackHats. Ich zog altersweise ein gutes Buch zum Einschlafen vor…

Fotos hat auf jeden Fall Gerald gemacht, mal schauen, wann diese kommen.  Weiteres im Mobile Marketing Blog, bei HackTheNet, net-com.ch und Fotos beim Onlinebooster. Sonst ist mir noch nichts aufgefallen – von den abonnierten Blogs im Feedreader kam noch gar nichts. Vermutlich sind alle noch am regenerieren 😉 Danke an Randolf, Scarlett und alle Sponsoren für den Abend!

Tja, ganz früher dachte ich, man müsse Rockstar sein, um “Sex and Drugs and Rock’n’Roll” zu erleben. Heute weiß ich: Online-Marketing genügt.

Nachtrag:

Hier noch ein Foto von mir zu Anfang der Party – danke an Gerald. Vielleicht weiß jetzt der ein oder andere, mit wem er gequatscht hat 🙂

Loewenherz auf der OMClub-Party 2008

Autor:

Frank Doerr (aka Loewenherz) ist seit 1996 online, Inhaber von Spinpool Online-Marketing und der Webdesign- und Wordpress-Agentur Wolke23. Fachjournalist (bdfj) und Buchautor. Er hält Vorträge auf SEO-Konferenzen, organisierte den SEO Stammtisch Rhein-Main und hat die erste offizielle Dokumentation der SISTRIX Toolbox verfasst. In den 90ern Lehrauftrag an der FH Frankfurt/Main, 2015 an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informationswissenschaft.

13 Kommentare

  1. Pingback: Bergmensch SEO aus den Alpen » OMD Berichte

  2. “Trafficmax hat übrigens dick abgesahnt, schließlich wurde auch – sicher nicht zu Unrecht – eine ihrer Hostessen zur »Miss Online-Marketing 2008« gewählt.”

    Das stimmt nicht – die Gewinnerin der Wahl Doreen war eine der Hostessen vom SEOmaxx Michael Pauls.

  3. Danke für den Hinweis Marcus, hab es korrigiert. Bei so viel Bier und “Maxxen” kann man leicht durcheinander kommen, zumal du leider der einzige warst, der im vorderen Bereich über’s Mikro zu verstehen war.

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  9. Hello!

    Schöner Beitrag 🙂 Also mir persönlich hat die OMD viel gebracht. Leider leider konnte ich nicht auf der Party erscheinen, da mich ein Kunde in den Wahnsinn getrieben hatte und ich abends zurück nach Hamburg musste! Scheint so ich hätte echt was verpasst 😉
    Naja, next Time…

    Gruß aus Hamburg
    Andy (onlinebooster.de)

    PS: Danke für den Link… 🙂

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  13. Der Trend ist eindeutig. Der nächste iPhone SEO Contest ist gestartet, BigiPhone.
    Ziel ist es nun, dieses Wort mithilfe der Suchmaschinen-Optimierung an oberster Stelle zu platzieren. Wer am Ende der Laufzeit an oberster Stelle steht, hat gewonnen.

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