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Relaunch des Open Directory Project

Ich hatte bereits zum Thema „BOTW kauft DMOZ  von AOL“ geschrieben  – aus meiner Sicht wieder einmal ein Hirngespinst von Shoemoney. Dass das ODP – wie manche vermuten – nicht wirklich tot ist, sondern durchaus lebendig, ist ein Blick auf die Beta des dmoz: http://beta.dmoz.org/

Manche glaube, dass es sich hier eher um eine Art Redesign handelt – eine längst überfällige optische Frischzellenkur. Doch die Sache geht viel tiefer. Unser Meta-Editor Windharp schreibt dazu:

„Genaugenommen wird die gesamte Software (incl. Backend und Datenstruktur) neu geschrieben. Auch das Datenhandling, und die Möglichkeit des Zugriffs auf die Daten durch Tools werden sich grundlegend ändern.“

Was dann noch fehlt, sind neue, motivierte Editoren, die nicht nur die Aufnahme eigener Projekte im Fokus haben… Auch wenn manche SEOs es nicht wahrnehmen: Hinter den Kulissen geschieht damit eine Menge. Und ich denke, dass die Vision von Bob Keating durchaus immer näher rückt.

Insofern die Frage an die Shoemoney-Fans: Glaubt ihr wirklich, dass man so viel Arbeit in ein Projekt steckt, das man unbedingt loswerden möchte?

Autor:

Frank Doerr (aka Loewenherz) ist seit 1996 online, Inhaber von Spinpool Online-Marketing und der Webdesign- und Wordpress-Agentur Wolke23. Fachjournalist (bdfj) und Buchautor. Er hält Vorträge auf SEO-Konferenzen, organisierte den SEO Stammtisch Rhein-Main und hat die erste offizielle Dokumentation der SISTRIX Toolbox verfasst. In den 90ern Lehrauftrag an der FH Frankfurt/Main, 2015 an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informationswissenschaft.

1 Kommentar

  1. Auch wenn am Backend gearbeitet wird – das Problem mit den Editoren bleibt. Nur unschwer kann man sich von dem Verdacht befreien, das es mit der Nichtaufnahme immer an einem selber liegen soll. Man ist ja schon in der Lage regelkonform einzutragen – aber was passiert meistens dann? Richtig – nichts!

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