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SEOs, die andere Branchen rocken

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Nein, SEO ist nicht tot. Und Menschen, die Suchmaschinenoptimierung betreiben, gibt es ebenfalls noch. Doch was geschieht, wenn SEOs – bekanntermaßen oft Quereinsteiger und -denker sowie vielseitig interessierte Menschen – sich mit ihrem Knowhow auch anderen Branchen zuwenden?

Vom SEO zum Anbieter von Branchenlösungen

In diesem Artikel geht es nicht um die SEOs, die etwas für SEOs anbieten. Manch einer ist vom SEO zum erfolgreichen Toolanbieter geworden, beispielsweise Johannes Beus (SISTRIX), Marcus Tober (Searchmetrics) sowie Marcus Tandler und Andreas Bruckschlögl (Ryte, ehemals OnPage.org). Dominik Wojcik (früher ein böser SEO) und Jens Altmann haben sich mit Patronus.io schon deutlich von SEO entfernt und der Security zugewendet, sind aber immer noch sehr netzaffin unterwegs. Mario Fischer publiziert neben seiner Lehrtätigkeit die Website Boosting, die zwar Print ist, aber eben auch ein Zielpublikum in der Szene anspricht. Marco Janck (SEOCampixx) und Fabian Rossbacher (SEOday) sind mit SEO-Konferenzen erfolgreich. Und natürlich gibt es viele SEOs, die mit Online-Portalen und Nischenseiten zu verschiedensten Themen ihr Ding machen, also dank SEO-Wissen als Affiliates ganz gut leben können.

SEOs, die etwas völlig anderes machen

Mir geht es hier um Menschen, die etwas völlig anderes machen bzw. deutlich über Affiliate-Geschichten hinaus gehen. Bei Konferenzen trifft man über Jahre hinweg Menschen, tauscht sich aus und erfährt spannende Lebensgeschichten. Beispielsweise Randolf Jorberg, der in Kapstadt seit Jahren das Beerhouse betreibt. Oder Nils Römeling, bekannt als „Affiliate auf Weltreise“, der nicht nur mit seiner Fußballseite erfolgreich ist, sondern auch Ballonfahrten über Augsburg anbietet. Oder Axel Jack Metayer, der vom Autoschieber zum „Orgasmus-Axel“ mutierte 🙂 Oder auch der Autor dieser Zeilen, der seit bald zehn Jahren jährlich eine größere Konferenz im Bereich der Alternativmedizin veranstaltet.

Die drei Erstgenannten und andere konnten mir leider zeitnah keine Infos liefern oder meine PN ging im Facebook-Wust unter. Deshalb dürfen drei SEOs hier als Stellvertreter für alle anderen dienen: Nicolas Sacotte, Thomas Zeithaml und Borris Häring. Ich habe ihnen mehrere Fragen gestellt, vor allem interessierte mich, welchen Einfluss SEO-Skills auf den Projekt-Erfolg hatten bzw. was neue Lernerfahrungen waren.

Nicolas Sacotte – der SEO-Kanzler mit dem Travelgrill

nicolas sacotteFrage: Wie ist/war dein Weg als SEO? Wie kamst du wann dazu, was sind/waren deine Schwerpunkte oder Tätigkeiten?

Ich bin in das Thema SEO schon 1998 einfach mehr oder weniger „reingerutscht“. Im Prinzip aus einem konkreten Bedarf heraus: ich habe während meines BWL-Studiums angefangen Webseiten zu basteln. Natürlich mangels Coding-Skills erst einmal mit den damals gängigen Editoren wie Netscape-Composer, Frontpage98 und Dreamweaver. Im Freundeskreis hatte ich studierende Informatiker, die sich dann auch um komplexeren Kram wie Datenbanken & Co. gekümmert haben, sofern ich da Bedarf hatte. So kamen dann auch die ersten Websites für Kunden ins Netz. Und die haben dann irgendwann Bedarf an „Marketing“ angemeldet. Damals war SEO noch sehr einfach: meta-tags mit dem Fokuskeyword vollstopfen und auch im <body> eine möglichst hohe Dichte und fertig waren die TopRankings. In der Pre-google-Ära habe ich viel für Altavista, Fireball & Co. optimiert. Dort konnte man problemlos die Top20 zu 100% dominieren. Dann kam google und wurde wirklich sehr schnell auch in Deutschland immer populärer. Seitdem habe ich dann fast nur noch für google optimiert. Schwerpunkte waren zu Beginn natürlich die Links bzw. Linkaufbau. Später habe ich dann natürlich auch angefangen mich auf OnSite-Optimierung zu fokussieren. Das war aber bis dahin eigentlich fast nicht nötig, da man mit Links 95% des Erfolgs erreichen konnte.

Was ist dein heutiges Projekt jenseits von SEO? Wie bist du dazu gekommen?

Au, da gibt es einige. Aber ich würde hier stellvertretend gerne 3 nennen. Ich habe vor 5 Jahren mit einem Grafikdesigner zusammen infografiken.com aufgebaut. Auch wieder aus einem konkreten Bedarf heraus, den der Markt an uns herangetragen hatte. Klar steckt da auch ein Quäntchen SEO drin, zum einen weil einige Kunden mittels Infografiken auch Linkearning machen und zu anderen, weil ich für das Projekt selber natürlich auch dafür sorge, dass wir entsprechend ranken und neue Kunden erreichen. Aber eigentlich geht es hier um die Formatproduktion und um Content Marketing an sich.

Daneben betreibe ich noch ein Tool bzw. CMS mit dem man Online-Quiz erstellen und kinderleicht in alle Webseiten integrieren kann. Auch hier ganz klar ein Content-Marketing-Format, das aber keinen Fokus auf SEO hat. Mit quizcms.com geht es rein um Reichweite und das Einsammeln von Leads.

Und schlussendlich habe ich vor einigen Wochen travelgrill.de gelauncht bzw. in etwa 3 Jahren einen eigenen mobilen Grill entwickelt, den ich nun online vertreibe. Ich grille oft und sehr gerne und der Markt hat einfach kein meinen Ansprüchen genügendes Grillgerät im mobilen Bereich hergegeben. Da habe ich eines Tages beschlossen es einfach selber zu bauen und zu verkaufen. Zusätzliche Motivation war aber natürlich auch, einmal ein eigenes Produkt zu haben. Irgendwann habe ich das einfach gebraucht… So als Ausgleich zum Diennstleistungssektor. Etwas, das irgendwann einfach auch mal fertig ist! Ein Gegenpol zu SEO, wo man ja bekanntlich nie fertig wird!

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Was hast du während deiner SEO-Tätigkeit gelernt, das dir bei diesem heutigen Projekt hilft?

Im Laufe der Jahre lernt man eben auch viel im Bereich Unternehmensaufbau, Führung und allem was rings rum wichtig ist (Finanzen, Steuern etc.). Und neben dem großen Netzwerk, das ich über die Jahre aufgebaut habe, sind diese Learnings aus 16 Jahren Selbstständigkeit natürlich Gold wert. Mit den Jahren wird man gelassener und kann ruhiger und besonnener an solche Projekte heran gehen. Mit den Jahren habe ich auch gelernt, dass mir Skalierung um jeden Preis gar nicht mehr wichtig ist. Auch das hilft mir dabei das Projekt „Travelgrill“ mit der nötigen Ruhe anzugehen. Und dann muss ich hier natürlich auch das Thema „Technik“ nennen: ich kann Webseiten und Onlineshops bauen und weiß worauf ich achten muss. Das hat mir natürlich sehr geholfen und Kosten gespart.

Was sind vollkommen neue Lernerfahrungen, die du bei diesem Projekt machst?

Der ganze Entwicklungs- und Produktionsprozess war schon echt spannend und oft auch nervenaufreibend. Das Prototyping, Testing und die Lieferantensuche hatte ich zeitlich deutlich unterschätzt. Und auch das Fulfilment stellt mich vor neue Herausforderungen, die ich so nicht eingeschätzt habe im Vorfeld! Lagerhaltung, Versand und alles was so dazu gehört. Das ist aktuell meine persönliche Challenge. Ich muss erstmal auch im Hinblick auf eine anstehende Internationalisierung einige Prozesse verschlanken, optimieren und/oder auslagern. Definitiv eine Herausforderung, die aber echt richtig Spaß macht.

Was würdest du anderen SEOs raten, die Projekte jenseits von SEO oder gar digitaler Welt starten möchten?

JUSTDOIT! Ich glaube, dass solche Projekte den eigenen Horizont deutlich erweitern. Ich nenne es liebevoll auch manchmal „Work/Work-Balance“. SEO ist meine große Liebe, manchmal aber auch Hassliebe. Vielleicht auch, weil man nie das Gefühl hat so richtig fertig zu sein. Irgendwas ist ja immer. 😉

Thomas Zeithaml – Von der Schnapsidee zum Rum-Paradise

thomas zeithamlWie ist/war dein Weg als SEO? Wie kamst du wann dazu, was sind/waren deine Schwerpunkte oder Tätigkeiten?

Ich bin 2001 zum SEO gekommen. Damals war ich als Programmierer bei BMW beschäftigt. Im Rahmen des Projektes sollte jemand sich mit dem Thema Suchmaschinen auseinander setzen. Da ich gerade Zeit hatte, bin ich da eingeteilt worden. Nachdem ich dann gemerkt habe, dass da noch mehr möglich ist, habe ich mit eigenen Projekten versucht mir ein zusätzliches Standbein aufzubauen. 2003 bin ich dann in die Selbständigkeit gewechselt. Anfangs eher mit Spam-Projekten, die mich gut finanziert haben. Als Google in der Spam-Bekämpfung immer besser wurde, wechselte ich in das Agentur-Geschäft. Ein Jahr hatte ich das Vergnügen mit Stefan Fischerländer an verschiedenen Projekten zusammen zu arbeiten. Danach bin ich zur Explido gewechselt, bei der ich als SEO Consultant tätig war. 2010 gründete ich dann mit Timo Hahn die Seoratio. Innerhalb dieser Firma entwickeln wir Tools und starten eigene Projekte wie z.B. Rum-Paradise.

Was ist dein heutiges Projekt jenseits von SEO? Wie bist du dazu gekommen?

Anfang 2013 haben Timo und ich uns mit anderen Weg-Gefährten der Online-Welt gemütlich getroffen und überlegt, was man so gemeinsam machen könnte. Unter anderem waren hier Markus Kellermann und Thomas Eisinger dabei, die ich schon seit 2003/2004 kannte. Wir hatten damals nur abgestimmt, welche Projekte so denkbar wären. Eventuell ein Kickstarter Klone oder eben einen Shop. Da wir unsere Kernkompetenzen im Bereich E-Commerce sahen, war schnell klar, dass wir in diese Richtung was zusammen machen werden. Zudem hatte ein andere Kollege schon ein Lager, mögliche Angestellte und Erfahrung in der Shop-Organisation. Perfekte Vorraussetzungen also, einen eigenen Shop zu starten. Aus einer Schnapsidee ist dann Rum-Paradise entstanden. Ziel war es, einen Shop für hochwertigen Rum an den Markt zu bringen.

rum paradise

Wie erfolgreich bist du mit dem neuen Projekt bzw. wieviel Prozent trägt es zu deinem Lebensunterhalt bei? Wieviel % deiner Arbeitszeit investierst du aktuell darin?

Die ersten zwei Jahre waren extrem schwer. Am Anfang muss man viel investieren. Erstens in die Webseite, Marketing usw. und zweitens natürlich in das eigene Lager. Auch müssen Angestellte bezahlt werden. Wenn man da mit einem Projekt noch in den Kinderschuhen steckt und das Marketing-Budget sich in Grenzen hält, ist das nicht so leicht. Wir haben es aber frühzeitig geschafft eine schwarze Null zu erreichen. Hier war es sehr hilfreich sich in den Bereichen SEO und SEA sehr gut auszukennen. Ich glaube, ich habe mein gesamtes Netzwerk auch damit genervt oder infiziert. Einige SEOs sind ja auch Rum-Liebhaber geworden.

Vom zeitlichen Rahmen habe ich ca. einen Tag in der Woche für Rum-Paradise gearbeitet. Dies leider nicht am Stück sondern ziemlich verteilt. Gerade Punkte wie Abstimmung oder auch Projektmanagement nehmen viel Zeit in Anspruch.
Inzwischen haben wir das Projekt verkauft, daher kann ich die Frage zum Lebensunterhalt schlecht beantworten. Anfangs haben wir alle Gewinne investiert, um mehr Produkte oder Marketing zu betreiben. Dabei war es dann sehr nützlich, mit anderen Projekten Geld zu verdienen. Sprich ich war nie auf Rum-Paradise als Einnahmequelle angewiesen. Durch den Verkauf hat es sich dann aber für jeden von uns gerechnet.

Was hast du während deiner SEO-Tätigkeit gelernt, das dir bei diesem heutigen Projekt hilft?

Vor allem Geduld und das saubere Arbeiten. Wenn man so lange im Geschäft ist wie ich, hat man schon einige Sachen mit Google durch gemacht. Meine Erfahrung war dabei immer: Alles was schnell geht, kann dir auch wieder wegbrechen. Nehmen wir das Thema Links. Klar, hätten wir da schneller nach oben kommen können, wenn wir Links gekauft hätten. Aber besser ist es, das Ganze natürlich wachsen zu lassen. Wir haben z.B. Rum-Tastings veranstaltet, um so das Thema Rum bekannter zu machen. Natürlich haben wir auch Kontakte aus der Presse dazu eingeladen, die dann mit Bildern und eigenen Artikeln die Veranstaltung nochmal verarbeitet haben.
Dadurch kamen solche Artikel auch immer authentisch rüber.

Die andere Seite ist natürlich, dass man weiß, auf was es in Bezug auf SEO ankommt. Texte mit Mehrwert oder auch eine gute Nutzerführung sind das A und O. Technisch haben wir natürlich auch versucht, einen Schritt besser zu sein, als unsere Konkurrenz.

Was sind vollkommen neue Lernerfahrungen, die du bei diesem Projekt machst?

Eigentlich war für mich der interessanteste Punkt, die SEO-Brille abzulegen und mehr auf die Customer-Jouney zu achten. In so einem Shop sind vorallem die Wiederkäufer wichtig. Die erreichst du dann natürlich auch über Newsletter. Viele Sachen hatte ich mir auch viel leichter vorgestellt. Gerade so Punkte wie Versandkosten, Margen, Produkteinkauf usw. also rein betriebswirtschaftliche Aspekte hatte ich unterschätzt. Ein Satz, der das geprägt hat, ist „Der Gewinn steckt im Einkauf“.

Was würdest du anderen SEOs raten, die Projekte jenseits von SEO oder gar digitaler Welt starten möchten?

Das ist leider nicht so leicht zu beantworten. Wie oben bereits geschrieben, das Ganze außenrum ist eigentlich das, was man vielleicht unterschätzen könnte. Hier wäre es sehr gut, wenn man Partner hat, die sich in dem Bereich auch auskennen. Zudem sollte man schon ein finanzielles Polster mitbringen.
Wir haben ca. 2 Jahre gebraucht um die Umsatzgrenze von 250 000 Euro jährlich zu knacken. Das war bei uns so der Punkt, ab dem wir profitabel wurden. Jeden Monat haben wir ca. 100-150 neue Kunden gewonnen. Das variert natürlich je nach Produkt und Marge. Wir hatten ja Personalkosten, Versandkosten, ein Lager und eben auch Marketingkosten, die man erstmal refinanzieren muss. Mein Rat wäre, sich hier genau ausrechnen, mit wie vielen Kunden und Umsatz man in den Break-Even-Point kommt.

Borris Häring – Vom SEO-Consult zum Kfz-Gutachter und Camperliebhaber

borris haeringWie ist/war dein Weg als SEO? Wie kamst du wann dazu, was sind/waren deine Schwerpunkte oder Tätigkeiten?

In Stichpunkten:

  • 2000 Umschulung in Richtung Screendesign (damals interaktive CDs 😉 und auch Webdesign)
  • 2001 Html/Webdesign in der agentur index.de
  • 2002 Webdesign und seo für das Ferienwohnungsportal 123berlinzimmer.de (Seite sieht heute noch genauso aus wie damals, hatte früher nur bessere Rankings)

Neben der eigenen Agentur, die reines seo-consulting anbot, habe ich auch inhouse-jobs bei z.B. erneto und flexstrom gemacht.
Schwerpunkte hatte ich lange keine, sehe mich eher als Allrounder. Interessiert haben mich neben den Basics im Onpage Seo das Bilder-SEO sowie Linkbuilding.

Was ist dein heutiges Projekt jenseits von SEO? Wie bist du dazu gekommen?

Das Kfz-Sachverständigenbüro ihr-gutachten.com GmbH
Mein Partner und ich haben 2012/2013 für einen Kfz-Sachverständigen auf Provisionsbasis Sales generiert, mit einer eigenen Webseite.
Wir haben die Seite auf Bezirksebene für Google optimiert und die anrufenden Leads verifiziert und an den Sachverständigen weitergeleitet. Der meinte nach ein paar Monaten, dass er die verabredete Provision nicht mehr zahlen müsse…
Da wir den Markt ja nun schon ganz gut kannten, haben wir uns daraufhin mal das Produkt etwas genauer angesehen und gedacht: Das können wir selber. Da der Begriff “Sachverständiger” in Deutschland nicht geschützt ist wie z.B. „Doktor“ waren die Einstiegshürden recht niedrig. Wir haben zwei Freunde, die Ingenieure für Fahrzeugtechnik sind, zu einem Wochenendchrashkurs für Sachverständige geschickt und am nächsten Montag unser Büro eröffnet. Heute habe ich bis zu 10 Mitarbeiter in verschiedenen Anstellungsverhältnissen.

ihr-gutachten.com

In unserem aktuellsten Projekt, dem Projekt #camperliebe, gehen wir von der Dienstleistung nun hin zur Produktion. Wir werden in 2018 damit beginnen, Wohnmobile auf Transporterbasis zu bauen. Das ist nochmal ein ganz anderes Level, selbst etwas zu produzieren, und dann auch gleich so etwas großes und teures. Das wird spannend.

Was hast du während deiner SEO-Tätigkeit gelernt, dass dir bei diesem heutigen Projekt hilft?

Ich bin immer noch zuständig für SEO, kann alles gelernte immer noch anwenden. Mein Fokus liegt beim Gutachterprojekt auf Local-SEO und Linkaufbau.
Was mir beim heutigen Projekt hilft, ist das Netzwerk, das ich mir in den Jahren als Onlinemarketer aufgebaut habe.

camperliebe

Was sind vollkommen neue Lernerfahrungen, die du bei diesem Projekt machst?

Personalführung und -verantwortung ist mir neu, da muss ich mich echt noch mehr reinfinden.

Was würdest du anderen SEOs raten, die Projekte jenseits von SEO oder gar digitaler Welt starten möchten?

Schaut euch einen Markt bzw. ein Produkt aus, in dem die Margen möglichst hoch sind und der Wettbewerb möglichst gering ist.

Ein weiterer Tipp ist es: Wenn du von dir als SEO überzeugt bist und du weißt, dass du für eine Dienstleistung (bei uns Kfz-Gutachten) Aufträge generieren kannst, dann suche dir Menschen, die genau diese Dienstleistung bieten können, sich aber nicht trauen sich selbstständig zu machen.

Fazit

Die drei genannten SEOs haben über persönliche Interessen oder Affiliate-Erfahrungen zu ihren Projekten gefunden. Aus meiner Sicht sind die Lernerfahrungen besonders spannend, da man sich plötzlich in der Situation befindet, mit denen sonst Kunden einer SEO-Agentur zu kämpfen haben – man steht also auch auf der „anderen Seite“. Was wiederum hilft, sich in deren Situation zu versetzen und damit die eigenen Consulting-Skills aufzuwerten.

Du bist ebenfalls ein SEO, der andere Branchen rockt? Dann hinterlasse deine Geschichte in den Kommentaren, die Fragen findest du ja hier im Artikel. Oder du hast Fragen an die hier Erwähnten? Dann schreib es in die Kommentare 🙂

Autor:

Frank Doerr (aka Loewenherz) ist seit 1996 online, Inhaber von Spinpool Online-Marketing und der Webdesign- und Wordpress-Agentur Wolke23. Fachjournalist (bdfj) und Buchautor. Er hält Vorträge auf SEO-Konferenzen, organisierte den SEO Stammtisch Rhein-Main und hat die erste offizielle Dokumentation der SISTRIX Toolbox verfasst. In den 90ern Lehrauftrag an der FH Frankfurt/Main, 2015 an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informationswissenschaft.

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