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Best practice für Flash-Seiten

Man sollte es nicht glauben: Auch in der heutigen Zeit gibt es immer noch zahlreiche Agenturen, die ihren Kunden komplette Webseiten in Flash aufs Auge drücken und sie hinsichtlich einer Suchmaschinen-Optimierung mit dem Satz beruhigen: „Keine Angst, wir fügen auch die Meta Keywords im Header ein.“ [1] Insofern hat die Webmaster Zentrale durchaus Recht, darauf hin zu weisen: „Wie ihr Flash am besten verwendet„.

Für Suchmaschinen-Optimierer ein alter Hut, aber vielleicht sollte man doch noch einmal die in meinen Augen beiden wichtigsten Punkte erwähnen:

1. Flash ist nicht böse. Aber wenn es schon zum Einsatz kommen soll, dann nur in begrenzten Bereichen einer Website, die als Eye-Catcher dienen sollen. Aber bitte niemals für Content und Navigation.

2. Wenn jemand partout eine Website komplett in Flash möchte, dann sollte es auch eine alternative HTML-Version geben, die über die Startseite („Splash Screen“) durch einen ganz normalen Link erreichbar ist (und nicht beispielsweise durch einen JavaScript-Link, wie ich kürzlich wieder erleben durfte).

Wenn man dies beachtet, steht einem Einsatz dieses bei Designern so beliebten Mediums nichts im Wege. Und sollten dem Google-Bot eines Tages „algorithmischen Augen“ spendiert werden, dann haben sich diese Tipps erübrigt. Aber bis dahin wird noch so manches Captcha geknackt werden…

[1] Werbeagenturen, Webdesign und Glaubwürdigkeit

Autor:

Frank Doerr (aka Loewenherz) ist seit 1996 online, Inhaber von Spinpool Online-Marketing und der Webdesign- und Wordpress-Agentur Wolke23. Fachjournalist (bdfj) und Buchautor. Er hält Vorträge auf SEO-Konferenzen, organisierte den SEO Stammtisch Rhein-Main und hat die erste offizielle Dokumentation der SISTRIX Toolbox verfasst. In den 90ern Lehrauftrag an der FH Frankfurt/Main, 2015 an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Informationswissenschaft.